Gesundheit managen klingt anstrengend? Muss nicht sein. Denn auf das eigene Wohlbefinden zu achten, kann ziemlich entlasten. Gerade in der Pandemie. Als Beschäftigte können wir vielerorts von betrieblicher Gesundheitsförderung profitieren. Auch über den täglichen Obstkorb hinaus.

Dauerbrenner Stress

Corona & Co. fordern uns in Alltag und Job. Schon vor der Krise gehörten Burn-Out und psychische Belastung zu den Herausforderungen am Arbeitsplatz. Infektionsschutz, Abstandsregeln und Maskenpflicht kommen „on top“. Gewohnter Stress, Leistungsdruck oder Überforderung sind unter den Bedingungen von Homeoffice nicht einfach verschwunden. Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Hat durch Homeschooling neue Herausforderungen gebracht. Und die guten Vorsätze weniger zu arbeiten und etwa mehr Sport zu treiben sind in der ganzen Anspannung auch eher unter den Tisch gefallen. Zeit also, uns bekannten Themen neu zu widmen.

Aktiv gut für sich sorgen

Am Arbeitsplatz die Gesundheit im Auge zu behalten, ist Aufgabe von Betrieb und Beschäftigten. Optimal, wenn das Unternehmen die Strukturen zur Verfügung stellt und die Mitarbeitenden aktiv mitmachen. Denn es ist einfacher „dranzubleiben“, wenn man nicht alleine ist. Doch auch wenn es keine BGM-Manager und keine betrieblichen Gesundheitszirkel gibt, lassen sich Gesundheitsthemen nachhaltig angehen. Viele Krankenkassen unterstützen Beschäftigte (übrigens auch Selbstständige!) mit Kursen und Webinaren: zum Stressabbau, zur Prävention und aktuell zum Umgang mit Krisen – einfach mal anrufen. Auch regional finden sich viele BGM-Service-Stellen mit spannenden und kostenlosen Angeboten rund um Arbeit und Gesundheit. Googeln lohnt sich!

Bewusst gesund gestalten

Für viele war die Corona-Krise eine Zäsur. Wir mussten innehalten, Vieles war nicht mehr möglich, Ungewohntes wurde ausprobiert. Digitaler Wandel, eingeschränkte Öffentlichkeit, wirtschaftliche Umbrüche. Jetzt stellen wir uns neu auf: Einiges Alte werden wir wieder aufgreifen, an manchem Neuen können wir festhalten. Wie wäre es denn, das gute Mittagessen beizubehalten, an das wir uns im Homeoffice vielleicht gewöhnt haben? Und müssen wir wirklich zu endlosen Präsenz-Meetings oder schnellen Tür- und Angel-Entscheidungen zurückkehren? Was war eigentlich gut im Lockdown? Antwort gibt eine bewusste Rückschau. Vielleicht in einer Liste der Dinge, die Ihnen und Ihrer Arbeit in der Zwangspause gutgetan haben. Machen Sie doch damit einfach weiter.

Mehr über Gesundheitsmanagement für Führungskräfte und Beschäftigte

erfahren Sie in meinen Workshops und Webinaren  und in meinem Gesundheitsblog für „Gsund im Gschäft“.